20.09.10, 21:40
Hi Andy,
wenn man schon soweit den Motor zerlegt mit Zylinderköpfe und Wasserpumpe, dann hätte dein Spezi den Steuergehäusedeckel noch runter nehmen sollen. Gerade bei der Laufleistung wird sehr gerne der Simmerring vorne undicht, die Dichtmasse zwischen Block und Steuergehäusedeckel und vorallem macht man dann gleich die restlichen Gleitschienen unten! Denn genau die Gleitschienen sind eines der größeren Probleme beim M119 KE Motoren! Das wären dann 2-3h max. gewesen.
Bei der Saugbrücke gibt es noch eine Stelle die gerne mal undicht wird und diese kennen die wenigsten. Und zwar die 8 Gummistücke zwischen den 2 Saugrohrteilen. So wie ich das sehe scheinen diese nicht gewechselt worden zu sein.
Noch was: Den Motor musst Du nicht einfahren. Da gibt es auch nichts zum einfahren, denn Du hast ja keine neue Kolben oder Lager bekommen.
Was aber gar nicht geht ist Ventildeckel in brabusrot zu lackieren wenn dies ein ganz normaler 5L Motor ist :daumenr: Absolutes NO GO! Und dann noch mit aufgeklebten AMG Schriftzügen, kopfschüttel.....
@all:
Bei einem M119er Motor sind die Kolbenringe sehr robust und verschleißen kaum. Zur Sicherheit hätte ich in diesem Fall jeden einzelnen Zylinder auf OT gestellt und mit einer LED Lampe das Kolbenspiel mir angeschaut. Ist nicht ganz einfach. Der M119er ist im Bezug auf neu montierte Kolbenringe und alte Lager absolut problemlos, im Gegensatz zu manch anderen Motoren. Auch eine Verdichtung mit 13 bar anstatt mit 10/11 bar verkraften gebrauchte Pleuel- und Kurbelwellenlager im M119 problemlos. Die Lager sind sehr robust ausgeführt.
Ein Honbild der einzelnen Zylinderwände von einem M119er Motor hat keinen Kreuzschliff, denn dann wäre er Schrott. Ein M119er Motor ist ein Alusilmotor und kein Graugussmotor! Das Honbild eines M119er Motors muß grau und absolut glatt sein, dann ist die Zylinderwand in Ordnung.
M119er Köpfe sollte man generell immer planfräsen und nicht wie so manche Spezialisten einfach mit dem Schmirgelpapier drüber gehen...
gruss
Bernard
wenn man schon soweit den Motor zerlegt mit Zylinderköpfe und Wasserpumpe, dann hätte dein Spezi den Steuergehäusedeckel noch runter nehmen sollen. Gerade bei der Laufleistung wird sehr gerne der Simmerring vorne undicht, die Dichtmasse zwischen Block und Steuergehäusedeckel und vorallem macht man dann gleich die restlichen Gleitschienen unten! Denn genau die Gleitschienen sind eines der größeren Probleme beim M119 KE Motoren! Das wären dann 2-3h max. gewesen.
Bei der Saugbrücke gibt es noch eine Stelle die gerne mal undicht wird und diese kennen die wenigsten. Und zwar die 8 Gummistücke zwischen den 2 Saugrohrteilen. So wie ich das sehe scheinen diese nicht gewechselt worden zu sein.
Noch was: Den Motor musst Du nicht einfahren. Da gibt es auch nichts zum einfahren, denn Du hast ja keine neue Kolben oder Lager bekommen.
Was aber gar nicht geht ist Ventildeckel in brabusrot zu lackieren wenn dies ein ganz normaler 5L Motor ist :daumenr: Absolutes NO GO! Und dann noch mit aufgeklebten AMG Schriftzügen, kopfschüttel.....
@all:
Bei einem M119er Motor sind die Kolbenringe sehr robust und verschleißen kaum. Zur Sicherheit hätte ich in diesem Fall jeden einzelnen Zylinder auf OT gestellt und mit einer LED Lampe das Kolbenspiel mir angeschaut. Ist nicht ganz einfach. Der M119er ist im Bezug auf neu montierte Kolbenringe und alte Lager absolut problemlos, im Gegensatz zu manch anderen Motoren. Auch eine Verdichtung mit 13 bar anstatt mit 10/11 bar verkraften gebrauchte Pleuel- und Kurbelwellenlager im M119 problemlos. Die Lager sind sehr robust ausgeführt.
Ein Honbild der einzelnen Zylinderwände von einem M119er Motor hat keinen Kreuzschliff, denn dann wäre er Schrott. Ein M119er Motor ist ein Alusilmotor und kein Graugussmotor! Das Honbild eines M119er Motors muß grau und absolut glatt sein, dann ist die Zylinderwand in Ordnung.
M119er Köpfe sollte man generell immer planfräsen und nicht wie so manche Spezialisten einfach mit dem Schmirgelpapier drüber gehen...
gruss
Bernard
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