So eine ähnliche Nummer haben wir hier mal durchgezogen.
Ein Ovalfenster-Käfer eines Kumpels wurde komplett restauriert und gleichzeitig umgebaut: 2,1 Liter-Motor, Porsche-5-Gang-Getriebe, Porsche Bremsanlage usw usw.
Den TÜV (Technischer Überwachungs Verein - Die Stelle für die technische Abnahme hier in D) hat das Ganze im ersten Anlauf wohlwollend durchgewunken - z.B. mit solchen netten Eintragungen wie: Höchstgeschwindigkeit 225 Km/H :clap:.
Die Zulassungsstelle machte dann Ärger mit der Begründung, dass das Auto durch die Restauration - Nicht durch die technischen Änderungen !!! - nun ein Neufahrzeug und entsprechend zu behandeln sei :help:Wie blöd muss man(n) sein, um an ein Fahrzeug von 1955 die selben Massstäbe anzulegen (Chrashsicherheit, Abgaswerte usw) wie an an Neufahrzeug :frage:
Folgende Lösung: Wir haben das Fahrzeug in unserem Landkreis angemeldet (Andere Zulassungsstelle :-P). EZ-Datum von '55 wurde übernommen. Die technischen Änderungen im Brief eingetragen. Zwei Tage später wurde das Fahrzeug dann in den ursprünglich angedachten Landkreis umgemeldet - Nörgeleien nicht mehr möglich :cheesy: Auf der besagten Zulassungsstelle haben die bald gek****. Wohlgemerkt: Das ist NICHT illegal :punk:
Frage: Wäre Dir evtl. eine (vorläufige) Zulassung in Deutschland hilfreich :frage:
LG Thomas :bier:
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Selbstmord ist die konsequenteste Art der Selbstkritik
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27.04.10, 09:23 von brett_pit.)
Vielen Dank für die Anteilnahme . Das zeigt mir doch, dass die Beamtengehirne auch in D manchmal nicht richtig ticken. Ein restaurierter 55er Käfer als Neufahrzeug zu betrachten..., da muss man erst mal draufkommen :kicher:. Löbliche Ausnahmen gibt es natürlich immer, aber offensichtlich mangelt es gerade den im Autobereich tätigen Blaukitteln auffällig oft an "GMV". Wohl zuviel Abgase oder Spritdämpfe geschnüffelt...:verdaechtig:.
Tja, sobald die Sache etwas transparenter wird, werde ich mit 100% Sicherheit die einschlägigen Automobilmedien hier in CH informieren. Konsumentenschutz und weitere Behörden inklusive. Solche Drecksspielchen werden von den Medien immer gerne aufgezeigt und damit nicht einfach so lautlos in der Versenkung verschwinden.
Ein Hintertürchen gibt es evtl. auch bei uns und dieses werde ich notfalls sicher ausprobieren, aber das wäre dann der Weg des geringsten Widerstandes, ohne jegliche Konsequenzen für die erwähnten Personen und das lasse ich momentan noch nicht zu .
Eine Kurzzulassung in D wäre die letzte Möglichkeit, sofern es dadurch einen Fahrzeugschein mit einer EZ von 2000 gibt. Allerdings müsste dazu wohl mein Auto ausgeführt und in D versteuert werden und das wäre dann kostenmässig nicht gerade interessant, alleine die 19% MwSt... :wimmer:.
hallo hans peter
mein beileid erstmal. das ist ja echt der brüller :knueppel: . denke der ist neidisch. kannst du das auto nicht über einen guten bekannten in einem anderen kanton zulassen ?
gruss mario
Es ist kaum zu glauben, aber erst seit verg. Dienstag kann ich mein Baby ENDLICH fahren! Viel ist in der Zwischenzeit passiert, aber an der Haltung des lokalen Strassenverkehrsamtes hat sich bis heute nichts geändert :kotz:!
Inzwischen hatte ich das Auto Ende Mai in einem anderen Kanton erfolgreich "getüvt", ohne die geringste Beanstandung. Dort wurden meine "nicht amtlichen" US Papiere betr. 1. Inverkehrsetzung als glaubwürdig erachtet und problemlos akzeptiert.
Selbstverständlich verweigerte das für mich zuständige Strassenverkehrsamt nach dieser ersten Ohrfeige jetzt auch noch die Zulassung (trotz positivem Prüfbericht!) und ging sogar soweit, dass eine Schweiz-weite Sperrung der Fahrzeugstammnummer veranlasst wurde :idiot:! So etwas wird eigentlich nur bei Verdacht auf kriminelle Handlungen und/oder schwere Gesetzesverstösse gemacht :eek:.
Die Begründung liest sich wie ein übler Witz: Anders zu entscheiden hätte für die Verkehrssicherheit verheerende Konsequenzen. Würden wir z.B. die Zulassung eines Fahrzeuges wegen eines bei unserer Prüfung festgestellten gravierenden technischen Mangels bei den Bremsen oder der Lenkung ablehnen und würde es der betreffenden Person gelingen, trotzdem in einem anderen Kanton einen positiven Prüfungsbericht zu erwirken, müssten wir ja dann dieses Fahrzeug im Wissen um diesen für die Verkehrssicherheit gravierenden Mangel zulassen. Dies kann und darf nicht sein. (unterschrieben vom Direktor des Amtes, ein Dr. jur…!)
Das ist eine indirekte Unterstellung, als ginge es mir darum, (m)ein Fahrzeug mit technischen Mängeln zuzulassen. Auch spricht man damit anderen Prüfstellen die Fähigkeit ab, ggf. Mängel aufzudecken, sowas können offenbar nur die Zürcher...:daumenr:.
Nachdem die eingeschaltete Schlichtungsstelle bis jetzt nichts erreichen konnte und der Fall dort noch immer pendent ist, erhielt ich nun überraschend Unterstützung von der Direktion (!) des "TÜV Kantons". Diese hat sich nochmal mit dem Amt in Zürich in Verbindung gesetzt und verlauten lassen, dass es keinen Grund gebe mein FZ dort nicht zuzulassen - ohne Erfolg! Auch hat man sich mit dem "Bundesamt für Strassen" (ASTRA) in Bern in Verbindung gesetzt, welches nach Schilderung des Falles die Sperre umgehend wieder aufhob – die 2. Ohrfeige !
Nun hat man mir ausserkantonal bis auf Weiteres "verkehrspolitisches Asyl" angeboten und mein SL ist jetzt Nummernschildern eines anderen Kantons unterwegs – hochoffiziell und auf meinen Namen zugelassen – die 3. Ohrfeige !
Somit hat sich das Strassenverkehrsamt Zürich nun in höchstem Masse selbst disqualifiziert und dermassen in die Sache verbissen, dass dabei jegliches Augenmass für die Realität abhanden gekommen ist. Mein Fall ist mittlerweile in der ganzen Deutschschweiz bekannt und sowohl Ämter, als auch das Garagengewerbe schütteln nur noch dem Kopf ob so viel Schwachsinn der lokalen Behörde. Über die wahren Beweggründe kann man nur spekukieren. Der volkswirtschaftliche Schaden, welcher das Amt Zürich bisher verursacht hat ist jedenfalls enorm. Wer zahlt? Der Steuerzahler!
Für mich ist die Sache damit noch lange nicht zu Ende, denn ein Betrieb mit Wechselnummer bleibt mir so nach wie vor verwehrt. Ich werde nun mit meinem Anwalt ein gewaltiges Fass aufmachen und dafür sorgen, dass sich solche Dreckspielchen nicht mehr wiederholen, "Stoff" ist mittlerweile genügend vorhanden.
Immerhin kann ich nun mit meinem Baby zumindest noch diesen Sommer ein paar schöne Tage geniessen. Anbei ein paar aktuelle Bilder in "freier Wildbahn" - endlich!
Wenn ich nur TÜV und Strassenverkehrsamt höre, werde ich schon aggressiv...
Ich drücke dir alle Daumen, dass du deinen Amt zeigen kannst, wo der Hammer hängt!