07.07.17, 06:05
Hallo Michael
Herzlichen Dank für Deine ausführliche Beschreibung. Bitte entschuldige die späte Antwort, hin und wieder muss ich auch arbeiten und kann nicht nur auf dem R129 Forum rumstöbern. Ja, Du bringst es auf den Punkt und sprichst von genau den Motoren, die ich in- und auswendig kenne. Das mit dem automobiltechnischen Mittelalter hast tu sehr treffend beschrieben. Ein Schraubenzieher, egal ob verbogen oder mit abgebrochener Klinge, reicht für vieles aus an den Amimotoren bis ca. 1972. Mit diesen musste man sprichwörtlich eine Tankstelle im Anhänger mitnehmen. Ab 1973 wegen der Oelkrise verloren die Leistungen ca. 50%. Was bis 72 ein mittlerer Straight-Six leistete kriegte ab 73 ein grosser V8 gerade noch hin.
Ich arbeite nicht an US-Wagen ab ca. Ende 70/Anfang 80 mit obskuren mechanischen Einspritzanlagen oder skurilen elektronischen Zündungen, ganz zu schweigen von sogenannten Abgasreinigungsanlagen, Benzindampfrückführungen o.ä. Back to the roots mit hochverdichteten alten V8 und Supersprit...
Interessant sind die verschieden Jetronics, danke für die Wiki-Links. Der 67 Chevy Motor den Du ansprichst kenne ich, das ist übrigens kein 5.7 (350), sondern ein 5.3 (327). Diese Motoren wurden noch in den 70er als GM-Restbestände in hiesige Opel Diplomat eingebaut. Diese schlachteten wir später aus und bauten Motor und Getriebe in Volvo 240 ein.
Mont Tremblant hat Dir sicher gefallen, damals konnte man mit dem Zug rauffahren. Das kenne ich nicht mehr, seit mehr als 20 Jahren ist das nur noch ein Radweg und die Bahnhöfe sind Herbergen, B&B oder Fahrradwerkstätten. In Tremblant sah ich schon Bruce Willis, überhaupt viele US-Bekanntheiten aus Musik und Film haben dort eine Wohnung. Damals hatte die kanadische Regierung einiges vor, sogar ein internationaler Flughafen, der heisst Mirabel, wurde gebaut. Letztes Jahr fingen sie an, die Hauptgebäude wie Terminals abzureissen, nachdem letzte Verhandlungen scheiterten, die Gebäude als Eventort o.ä. zu erhalten. Über 20 Jahre wurden dort alles unterhalten, jetzt kam der Abreisshammer. Nur noch Fracht von UPS und Fedex wird dort abgewickelt und Bombardier nutzt die Pisten für Start- und Landeanflüge. Du siehst, was in den Jahren ALLFlugversucheen OEiss der ünburi
Herzlichen Dank für Deine ausführliche Beschreibung. Bitte entschuldige die späte Antwort, hin und wieder muss ich auch arbeiten und kann nicht nur auf dem R129 Forum rumstöbern. Ja, Du bringst es auf den Punkt und sprichst von genau den Motoren, die ich in- und auswendig kenne. Das mit dem automobiltechnischen Mittelalter hast tu sehr treffend beschrieben. Ein Schraubenzieher, egal ob verbogen oder mit abgebrochener Klinge, reicht für vieles aus an den Amimotoren bis ca. 1972. Mit diesen musste man sprichwörtlich eine Tankstelle im Anhänger mitnehmen. Ab 1973 wegen der Oelkrise verloren die Leistungen ca. 50%. Was bis 72 ein mittlerer Straight-Six leistete kriegte ab 73 ein grosser V8 gerade noch hin.
Ich arbeite nicht an US-Wagen ab ca. Ende 70/Anfang 80 mit obskuren mechanischen Einspritzanlagen oder skurilen elektronischen Zündungen, ganz zu schweigen von sogenannten Abgasreinigungsanlagen, Benzindampfrückführungen o.ä. Back to the roots mit hochverdichteten alten V8 und Supersprit...
Interessant sind die verschieden Jetronics, danke für die Wiki-Links. Der 67 Chevy Motor den Du ansprichst kenne ich, das ist übrigens kein 5.7 (350), sondern ein 5.3 (327). Diese Motoren wurden noch in den 70er als GM-Restbestände in hiesige Opel Diplomat eingebaut. Diese schlachteten wir später aus und bauten Motor und Getriebe in Volvo 240 ein.
Mont Tremblant hat Dir sicher gefallen, damals konnte man mit dem Zug rauffahren. Das kenne ich nicht mehr, seit mehr als 20 Jahren ist das nur noch ein Radweg und die Bahnhöfe sind Herbergen, B&B oder Fahrradwerkstätten. In Tremblant sah ich schon Bruce Willis, überhaupt viele US-Bekanntheiten aus Musik und Film haben dort eine Wohnung. Damals hatte die kanadische Regierung einiges vor, sogar ein internationaler Flughafen, der heisst Mirabel, wurde gebaut. Letztes Jahr fingen sie an, die Hauptgebäude wie Terminals abzureissen, nachdem letzte Verhandlungen scheiterten, die Gebäude als Eventort o.ä. zu erhalten. Über 20 Jahre wurden dort alles unterhalten, jetzt kam der Abreisshammer. Nur noch Fracht von UPS und Fedex wird dort abgewickelt und Bombardier nutzt die Pisten für Start- und Landeanflüge. Du siehst, was in den Jahren ALLFlugversucheen OEiss der ünburi

