23.05.13, 00:28
Hallo Jochen,
großes Kino! Und noch besser: Absolut nachvollziehbar, die Zeichung ist vollkommen ausreichend, fast angenehm abstrakt.
Ich gebe zu bedeken: Der Verstellbereich mag zwar klein sein am Gewindebolzen, aber ich denke, dass da was vergessen wird: Was ich unten an horizontaler Verstellung herbeiführe, wird am oberen Rand der Fensterscheibe genauso groß sein. Die Abdichtung am Türrahmen oben ist sozusagen fast der Drehpunkt, um den herum die Scheibe in der Neigung gedreht werden kann. Der Lagerbock der Gewindeschraube unten wird um einen cm verstellt, was dazu führen dürfte, dass die Oberkante der Seitenscheibe um einen ähnlichen Wert verstellt werden würde.
Schiebe ich den Lagerbock in Richtung Innenraum, wandert der obere Scheibenrand nach außen. Ich denke, dass 1 cm wahrlich genug ist, um den Anpressdruck der Scheibe ausreichend zu entlasten, da die Scheibe steiler gestellt wird.
Selbstsicherung (blaue Beschichtung) hin oder her: Durch die Kontermutter wird ein Verdrehen des Gewindebolzen allemal verhindert.
Ich bin mir aber sicher, dass Du mit dem Bild und der Erklärung auch vielen anderen hier geholfen hast. Die Bilder sind genau diejenigen, die ich visueller, blonder Laie brauchte. Und nein, Scheibeneinsteller werde ich deswegen nicht, wobei ich doch ein Händchen für derlei Tüfteleien habe. So habe ich z.B. die Seitenscheibe endlich in die korrekte Flucht zum Spiegeldreieck gebracht, was zuvor nicht der Fall war und mir schlichtweg immer ein Dorn im Auge war. Die Einstellung des oberen Endanschlag der Seitenscheibe war selbsterklärend.
Übrigens: Da ich den oberen Anschlag verändert hatte, fuhr die Scheibe nicht mehr ganz so weit nach oben (ca. 3mm weniger). Durch das Verstellen des Lagerbocks wird die Scheibe ja nun steiler stehen, also die zuvor verlorenen 3mm wieder ausgleichen. Ich glaube, die Einstellung der Scheiben ist nur auf den ersten Blick verwirrend, sie ist aber ganz simpel aufgebaut und umzusetzen. Man muss nur strukturiert vorgehen und räumliche Vorstellungskraft besitzen. ;-)
Nochmals großes Danke ud ich freue mich auf die weitere Erörterung!!!!
Grüße
Tho
anbei Fotos aus Weyhe beim Verdeckpapst:
Die Bumerangs müssen stets nach unten geklappt sein, auch im Verdeckkasten, hier nur zur Demo hat Stefan den linken Bumerang nach oben geknickt ;-)
großes Kino! Und noch besser: Absolut nachvollziehbar, die Zeichung ist vollkommen ausreichend, fast angenehm abstrakt.
Ich gebe zu bedeken: Der Verstellbereich mag zwar klein sein am Gewindebolzen, aber ich denke, dass da was vergessen wird: Was ich unten an horizontaler Verstellung herbeiführe, wird am oberen Rand der Fensterscheibe genauso groß sein. Die Abdichtung am Türrahmen oben ist sozusagen fast der Drehpunkt, um den herum die Scheibe in der Neigung gedreht werden kann. Der Lagerbock der Gewindeschraube unten wird um einen cm verstellt, was dazu führen dürfte, dass die Oberkante der Seitenscheibe um einen ähnlichen Wert verstellt werden würde.
Schiebe ich den Lagerbock in Richtung Innenraum, wandert der obere Scheibenrand nach außen. Ich denke, dass 1 cm wahrlich genug ist, um den Anpressdruck der Scheibe ausreichend zu entlasten, da die Scheibe steiler gestellt wird.
Selbstsicherung (blaue Beschichtung) hin oder her: Durch die Kontermutter wird ein Verdrehen des Gewindebolzen allemal verhindert.
Ich bin mir aber sicher, dass Du mit dem Bild und der Erklärung auch vielen anderen hier geholfen hast. Die Bilder sind genau diejenigen, die ich visueller, blonder Laie brauchte. Und nein, Scheibeneinsteller werde ich deswegen nicht, wobei ich doch ein Händchen für derlei Tüfteleien habe. So habe ich z.B. die Seitenscheibe endlich in die korrekte Flucht zum Spiegeldreieck gebracht, was zuvor nicht der Fall war und mir schlichtweg immer ein Dorn im Auge war. Die Einstellung des oberen Endanschlag der Seitenscheibe war selbsterklärend.
Übrigens: Da ich den oberen Anschlag verändert hatte, fuhr die Scheibe nicht mehr ganz so weit nach oben (ca. 3mm weniger). Durch das Verstellen des Lagerbocks wird die Scheibe ja nun steiler stehen, also die zuvor verlorenen 3mm wieder ausgleichen. Ich glaube, die Einstellung der Scheiben ist nur auf den ersten Blick verwirrend, sie ist aber ganz simpel aufgebaut und umzusetzen. Man muss nur strukturiert vorgehen und räumliche Vorstellungskraft besitzen. ;-)
Nochmals großes Danke ud ich freue mich auf die weitere Erörterung!!!!
Grüße
Tho
anbei Fotos aus Weyhe beim Verdeckpapst:
Die Bumerangs müssen stets nach unten geklappt sein, auch im Verdeckkasten, hier nur zur Demo hat Stefan den linken Bumerang nach oben geknickt ;-)

