22.05.13, 23:31
Hallo Tho,
nachdem ich im Frühjahr das ganze Innenleben der Tür ausgebaut hatte (außer Schloßteile etc.), habe ich dazu auch eine Meinung:
Die Einstellanleitung aus dem WIS hilft einem das ganze System schneller zu verstehen, -führt aber nicht dazu, dass man ein perfekter "Fenstereinsteller" wird!
Anbei ein Bild, das den Verstellmechanismus an den Führungsschienen unten zeigt. Das Ganze steckt in einer Art Lagerblock. Die Sicherungsmutter (auf dem Foto weggeschraubt) dient dazu, die runde Scheibe, die fest mit dem Gewindezapfen verbunden ist, an den Lagerbock, der am Türkasten befestigt ist, ranzuziehen und damit zu kontern. Um das besser zu verstehen, -meine (sehr schlechte) Skizze.
1 = Mutter zum Kontern
2 = Lagerbock
3 = Gewindezapfen
4 = runde Scheibe, fest mit dem Gewindezapfen verbunden
5 = unteres Ende der Führungsschiene, -hier zieht der Gewindezapfen die Führungsschiene in deren Innengewinde her oder schiebt sie weg.
Ich bitte die unfachmännischen Bezeichnung zu entschuldigen, -bin kein Metaller!!:kicher:
Diese Einstellarbeiten lassen sich nur von außen (Saccobrett weg, Gummistopfen vorne + hinten entfernt) vornehmen.
Also: Kontermutter lösen-
mit dem Fünfkant (geht zur Not mit einer Flachzange, -besser ist eine Art Steckschlüssel mit dem Gegenstück eines Imbusschlüssels) die Gewindestange nach links drehen (gegen den Uhrzeiger), -Führungsschiene wird nach innen gedrückt;
Gewindebolzen nach rechts gedreht, -die Führungsschiene wird her (nach außen) gezogen. Anschließend durch Kontern (Mutter zieht Scheibe an den Lagerblock heran) das Ganze fixieren.
Nun das Problem:
Wie man auf dem Foto sieht, ist ein großer Bereich des Gewindes mit Kunststoff ummantelt (wohl auch zur Selbstsicherung) und nur ein relativ kleiner Bereich bleibt als Verstellmöglichkeit.
Nachdem beide Führungsschienen oben noch einmal gelagert sind (die vordere am Fensterdreieck, die hintere ganz oben unter der inneren Abdichtschiene), müsste es eigentlich logisch sein, dass die seitliche Scheibenvorspannung nachlässt, wenn ich die Führung unten am Lagerbock ganz nach innen drehe (gegen Uhrzeigersinn), -denn dann müsste die Scheibe oben weiter raus kommen.
Ich hab` bei mir diese Verstellung bis zum Geht-nicht-mehr gedreht, -die Scheibenvorspannung ist immer noch enorm.
Zieht man dagegen die Führungsschiene herwärts (nach außen, im Uhrzeigersinn), nimmt die seitliche Scheibenvorspannung noch zu.
Also, ich bin der Meinung, dass die Verstellmöglichkeit in die eine Richtung einfach zu knapp ist, -bzw. die seitliche Scheibenvorspannung wahrscheinlich bewußt so dimensioniert ist, da es ansonsten gewaltige Probleme mit der Dichtigkeit am Hard-, oder Softtop oben geben würde.
Ich bin gerade dabei, einen ausführlichen Bericht über die ganze Fensterhebergeschichte zu erstellen.
Für Anregungen oder Erkenntnisse aus diesem Bereich bin ich dankbar.
Soweit für heute
liebe Grüße
Jochen :liebe2:
Entschuldige die furchtbare Skizze Die feste Scheibe sitzt natürlich viel weiter vorne auf dem Gewindebolzen (siehe Foto), -ist schlecht zu zeichnen....
nachdem ich im Frühjahr das ganze Innenleben der Tür ausgebaut hatte (außer Schloßteile etc.), habe ich dazu auch eine Meinung:
Die Einstellanleitung aus dem WIS hilft einem das ganze System schneller zu verstehen, -führt aber nicht dazu, dass man ein perfekter "Fenstereinsteller" wird!
Anbei ein Bild, das den Verstellmechanismus an den Führungsschienen unten zeigt. Das Ganze steckt in einer Art Lagerblock. Die Sicherungsmutter (auf dem Foto weggeschraubt) dient dazu, die runde Scheibe, die fest mit dem Gewindezapfen verbunden ist, an den Lagerbock, der am Türkasten befestigt ist, ranzuziehen und damit zu kontern. Um das besser zu verstehen, -meine (sehr schlechte) Skizze.
1 = Mutter zum Kontern
2 = Lagerbock
3 = Gewindezapfen
4 = runde Scheibe, fest mit dem Gewindezapfen verbunden
5 = unteres Ende der Führungsschiene, -hier zieht der Gewindezapfen die Führungsschiene in deren Innengewinde her oder schiebt sie weg.
Ich bitte die unfachmännischen Bezeichnung zu entschuldigen, -bin kein Metaller!!:kicher:
Diese Einstellarbeiten lassen sich nur von außen (Saccobrett weg, Gummistopfen vorne + hinten entfernt) vornehmen.
Also: Kontermutter lösen-
mit dem Fünfkant (geht zur Not mit einer Flachzange, -besser ist eine Art Steckschlüssel mit dem Gegenstück eines Imbusschlüssels) die Gewindestange nach links drehen (gegen den Uhrzeiger), -Führungsschiene wird nach innen gedrückt;
Gewindebolzen nach rechts gedreht, -die Führungsschiene wird her (nach außen) gezogen. Anschließend durch Kontern (Mutter zieht Scheibe an den Lagerblock heran) das Ganze fixieren.
Nun das Problem:
Wie man auf dem Foto sieht, ist ein großer Bereich des Gewindes mit Kunststoff ummantelt (wohl auch zur Selbstsicherung) und nur ein relativ kleiner Bereich bleibt als Verstellmöglichkeit.
Nachdem beide Führungsschienen oben noch einmal gelagert sind (die vordere am Fensterdreieck, die hintere ganz oben unter der inneren Abdichtschiene), müsste es eigentlich logisch sein, dass die seitliche Scheibenvorspannung nachlässt, wenn ich die Führung unten am Lagerbock ganz nach innen drehe (gegen Uhrzeigersinn), -denn dann müsste die Scheibe oben weiter raus kommen.
Ich hab` bei mir diese Verstellung bis zum Geht-nicht-mehr gedreht, -die Scheibenvorspannung ist immer noch enorm.
Zieht man dagegen die Führungsschiene herwärts (nach außen, im Uhrzeigersinn), nimmt die seitliche Scheibenvorspannung noch zu.
Also, ich bin der Meinung, dass die Verstellmöglichkeit in die eine Richtung einfach zu knapp ist, -bzw. die seitliche Scheibenvorspannung wahrscheinlich bewußt so dimensioniert ist, da es ansonsten gewaltige Probleme mit der Dichtigkeit am Hard-, oder Softtop oben geben würde.
Ich bin gerade dabei, einen ausführlichen Bericht über die ganze Fensterhebergeschichte zu erstellen.
Für Anregungen oder Erkenntnisse aus diesem Bereich bin ich dankbar.
Soweit für heute
liebe Grüße
Jochen :liebe2:
Entschuldige die furchtbare Skizze Die feste Scheibe sitzt natürlich viel weiter vorne auf dem Gewindebolzen (siehe Foto), -ist schlecht zu zeichnen....
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