SL-Max schrieb:Für sechstausend Euro, würde ich mich lieber zwei Tage im Puff einschließen lassen. Und auf dem Heinweg bei Clean-Car, für ein Zehner durchfahren.:lol:
Gruss
Max
Bin ganz bei Dir....
Der Gedanke ist verlockend, aber die Tage danach sind schon schwer.... wegen der Gedanken die einem so durch den Kopf gehen.... schlechtes Gewissen und so.
Nein! Nicht wegen der 2-tägigen Bordellaktion!
Natürlich wegen des SL`s!
Er gehört in liebevolle pflegende Kennerhände, und keinem rotierenden Bürstenwerk ausgesetzt.
Als Kind hatte ich einen Nachbarn der keine 6000,-- Euro übrig hatte. Dafür war er Besitzer eines /8er, 200D in silbermet.
Sein Ritual war folgendes:
Nachdem er von der Arbeit kam, hat er sich sein Essen reingeschlungen und war spätestens nach 10 Minuten auf dem Hof. Bewaffnet mit Putzeimer, Spüli, Stahlwolle und hochabrasiver Nigrin-Politur.
Der /8er hat dieses
tägliche Treiben ca. 15 Monate klaglos über sich ergehen lassen, bevor die Grundierung des Wagens zum Vorschein trat.
Mann, sah das Kacke aus. Kein Scherz!
Darüber war mein Nachbar nicht erfreut. Bevor er auch die Grundierung vollends runterpolieren konnte, ist er dem Wahnsinn verfallen und wurde einer Fachklinik zugeführt.
Ich meine mich zu erinnern, dass sein Sohn den Wagen später grün lackiert hat und sich über die ausgesprochen guten Vorarbeiten erfreut zeigte. Gewaschen hat er ihn dann sehr selten.
Was lernen wir daraus?
Wer zuviel an
seinem Auto rumfummelt sollte sich besser eine liebe Frau suchen. Dadurch ist man dem Verfall in den Wahnsinn zwar nicht sicherer, aber die Hände sehen gepflegter aus und die Fingernägel bleiben i.d.R. sauberer.
Wer zuviel an
fremden Auto´s rumfummelt, zufälligerweise in der Schweiz lebt und bei der richtigen Fa. arbeitet, verdient ein Heidengeld und kann sich vier mal im Monat für drei Tage im Puff einschließen lassen.
Gute Geschäftsidee,
-Chris-