29.01.15, 14:24
Ursus spelaeus schrieb:... Das kommt, wie immer, darauf an, wo man seine persönliche Toleranzgrenze zum (schmerzfreien?) Abschreiben von Werten sieht.
I.d. R. dürften dabei Summen ab ca. 10-15.000 € aufwärts infrage kommen.
Der "Gag" dabei ist ja, dass normalerweise in der Zuordnung laut z. B. Schwackeliste grundsätzlich pro Jahr 10% Wertverlust vom Neuwert angesetzt werden.
Und da schauen wir wohl fast alle erstmal sehr erstaunt, wenn sich der Wert eines erst 10 Jahre alten Autos recht rasant der 0,00 € -Grenze annähert.
Im Schadensfall wird i.d. R. dieser Wert und vielleicht noch ein Gutachten über den Restwert des Wracks zugrunde gelegt.
Die Versicherungen von beiden Seiten sind mittlerweile doch recht stringent geworden...
Ein Gespräch mit dem eigenen Versicherungsagenten kann dazu durchaus empfohlen werden und wohl u. U. überraschende und neue Erkenntnisse bringen.
Diese Aussage entspricht so nicht den Tatsachen (bezüglich Schwacke)
Grundsätzlich kann bei diesen älteren Fahrzeugen die Schwackeliste nicht zu Rate gezogen werden da die Schwackeliste keine Notierungen für Fahrzeuge älter als 11 Jahre aufweist.
Es muß somit immer eine Marktbeobachtung durchgeführt werden und dies anhand tatsächlich stattgefundener Verkäufe, keine Wunschvorstellungen in mobile etc.
Ich habe mir die Mühe gemacht meine Fahrzeug ausgiebig zu fotografieren und meine Wertvorstellung mit Fotos dem Versicherungsmakler an die Hand zu geben. Ich habe der OCC z.B. 14.000 für mein Auto als Wertvorstellung mitgeteilt, sie wollten trotzdem ein Bewertungsgutachten haben welches ich selber hätte bezahlen und regelmäßig hätte erneuern müssen.
Dann bin ich zur AXA gegangen.
Ab März bin ich dann bei der Württembergischen, sind günstiger und bieten das gleiche Programm.
HUK wollte garnicht obwohl ich da sonst alles versichert habe.
Das Leben ist zu kurz um geschlossen zu fahren...

