27.10.12, 16:40
Hallo Freunde,
wäre der Moritz hier nicht so schlecht behandelt worden, könnte er sicherlich was über die Technologie berichten. Er ist in der Rapid-Prototyping-Branche tätig.
Ich selbst verfolge die Weiterentwicklung seit der Zeit, als die Maschinen noch ne Mio DM gekostet haben und es absolut keine Büro-Einsatzköglichkeiten gab (Schürze und Stiefel aus Gummi), weil ich in der 3D-Branche tätig bin und dies eine der möglichen Ergebnisprodukte ist
Die Geräte werden immer kleiner und exakter, es erschließen sich immer mehr Materialien für den Teile-Aufbau und der Aufbau wird immer schneller. Dabei geraten jüngste Entwicklungen preislich stark in den Hobby-Bereich hinein. Die eingesetzten Kunststoffe können inzwischen für die Belastbarkeit des Ergebnisteils vorgemischt oder konfiguriert werden (z.B. um eine Hitzebetändigkeit zu gewährleisten).
Andere Entwicklungen gehen soweit, daß nicht nur die Form sondern auch die Einfärbung des Teiles im gleichen Arbeitsgang erfolgen kann. Durch Farbdüsen wie bei Tintenstrahldrucker.
Aber das schärfste ist die Möglichkeit Beweglichkeiten und Kraftübertragung mit zu produzieren. Stellt Euch mal vor, da wird die CAD-3D-Geometrie aus einem CAD-Programm für ein kleines Getriebe in den Drucker geleitet. Der druckt das Ding. Anschließend dreht man einmal vorsichtig jedes bewegliche Teil und heraus kommt ein funktionierendes Getriebe.
Diese phänomenale Entwicklung wird in den nächsten 100 Jahren die Fertigungstechnologie revolutionieren. Nicht für Großserien, aber für den täglichen Bedarf!
Da gehen wir zum Freundlichen und wollen ein Teil, z. B. einen Hebel aus dem Fensterhebergestänge eines 129er Bj. 1999. Der Freundliche, der garkeine Regale mehr um sich hat, sondern nur noch ein paar Rapid-Prototyping-Drucker, ruft den CAD-Datensatz aus seinem PC und schickt ihn an den nächsten Drucker. "Nehmense Platz, das Teil ist in 15 Minuten fertig. Kaffee gefällig?" Und die 2 Spezialschrauben/Muttern/Scheiben macht er schnell auf einem anderen (Metall-)Drucker....
Das ist die Zukunft.
Hier ein kleines Getriebe, das in einem Arbeitsgang gedruckt wurde. In der Nähe stehen bei YouTube noch viel mehr Filme. Alles sehr interessant.
[ame]http://www.youtube.com/watch?v=6o1chNIFOXo&feature=related[/ame]
wäre der Moritz hier nicht so schlecht behandelt worden, könnte er sicherlich was über die Technologie berichten. Er ist in der Rapid-Prototyping-Branche tätig.
Ich selbst verfolge die Weiterentwicklung seit der Zeit, als die Maschinen noch ne Mio DM gekostet haben und es absolut keine Büro-Einsatzköglichkeiten gab (Schürze und Stiefel aus Gummi), weil ich in der 3D-Branche tätig bin und dies eine der möglichen Ergebnisprodukte ist
Die Geräte werden immer kleiner und exakter, es erschließen sich immer mehr Materialien für den Teile-Aufbau und der Aufbau wird immer schneller. Dabei geraten jüngste Entwicklungen preislich stark in den Hobby-Bereich hinein. Die eingesetzten Kunststoffe können inzwischen für die Belastbarkeit des Ergebnisteils vorgemischt oder konfiguriert werden (z.B. um eine Hitzebetändigkeit zu gewährleisten).
Andere Entwicklungen gehen soweit, daß nicht nur die Form sondern auch die Einfärbung des Teiles im gleichen Arbeitsgang erfolgen kann. Durch Farbdüsen wie bei Tintenstrahldrucker.
Aber das schärfste ist die Möglichkeit Beweglichkeiten und Kraftübertragung mit zu produzieren. Stellt Euch mal vor, da wird die CAD-3D-Geometrie aus einem CAD-Programm für ein kleines Getriebe in den Drucker geleitet. Der druckt das Ding. Anschließend dreht man einmal vorsichtig jedes bewegliche Teil und heraus kommt ein funktionierendes Getriebe.
Diese phänomenale Entwicklung wird in den nächsten 100 Jahren die Fertigungstechnologie revolutionieren. Nicht für Großserien, aber für den täglichen Bedarf!
Da gehen wir zum Freundlichen und wollen ein Teil, z. B. einen Hebel aus dem Fensterhebergestänge eines 129er Bj. 1999. Der Freundliche, der garkeine Regale mehr um sich hat, sondern nur noch ein paar Rapid-Prototyping-Drucker, ruft den CAD-Datensatz aus seinem PC und schickt ihn an den nächsten Drucker. "Nehmense Platz, das Teil ist in 15 Minuten fertig. Kaffee gefällig?" Und die 2 Spezialschrauben/Muttern/Scheiben macht er schnell auf einem anderen (Metall-)Drucker....
Das ist die Zukunft.
Hier ein kleines Getriebe, das in einem Arbeitsgang gedruckt wurde. In der Nähe stehen bei YouTube noch viel mehr Filme. Alles sehr interessant.
[ame]http://www.youtube.com/watch?v=6o1chNIFOXo&feature=related[/ame]
wolllo grüßt aus Osnabrück
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